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Tlatelolco

Tlatelolco ist nicht nur ein heutiger Stadtteil von Mexico-City, sondern war zur Zeit der Azteken, eine selbstständige Stadt, welche ebenfalls auf einer Insel im Texcoco-See erbaut wurde. Anfangs lebten, Azteken und Tlatelolca friedlich zusammen und trieben miteinander Handel, jedoch änderte sich das sehr bald. Als sich die Landmasse Tenochtitlans immer weiter und weiter ausbreiteten und die Grenzen der beiden Städte immer näher rückten, erklärten die Azteken den Tlatelolcas den Krieg.

1473 eroberten sie die Stadt und vergrößerten Tenochtitlan um eben diesen Anteil. Vor allem der große Markt und der eindrucksvolle Tempel Tlatelolcos, welcher größer als der große Tempel der Azteken war, wurden weiterhin für den Handel und für religiöse Rituale verwendet.

Der große Markt von Tlatelolco

Bereits am frühen Morgen tummelten sich am großen Markt Tlatelolcos viele tausende Händler und Bewohner. Nicht nur Bauern und Handwerker suchten hier nach Nahrung, Werkzeug und anderen Utensilien, auch viele Adlige waren in den vielen verwinkelten Gassen des Marktes zu finden.

Tlatelolcos Markt war zur damaligen Zeit einer der bedeutendsten Märkte der ganzen Welt. Den spanischen Eroberern zufolge hielten sich täglich mehr als 20.000 Menschen auf diesem Markt auf. Hier trafen sich jedoch nicht nur aztekische Händler und Bürger, sondern auch viele Bewohner anderer Kulturen und Städte. Oftmals entsandten weit entfernte Kulturen, unter anderem auch die Maya, ihre Händler aus um am Markt von Tlatelolco Handel zu betreiben.

Der Markt war von Grund auf durchgeplant und gut strukturiert. Er wurde in mehrere Viertel unterteil, welche, entsprechend der angebotener Ware, unterteilt wurden. So fand man in einem Viertel beispielsweise die Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Mais, Fisch etc. In einem Anderen konnte man wiederum Edelsteinen und Schmuckstücken kaufen und so weiter. Natürlich gab es für alle möglichen Waren einen eigenen Platz im Markt. Unter anderem für Waffen, Handwerkswaren, Kleidung und vieles mehr.

Vermutlich war es an einem normalen Tag sehr laut auf dem Markt, denn man muss sich vorstellen, dass über 20.000 miteinander feilschende Bürger einen entsprechenden Lärmpegel erzeugen. Um den reibungslosen Verlauf der Geschäfte gewährleisten zu können und Streitereien zwischen den Beteiligten zu vermeiden, patrouillierten täglich mehrere hundert Soldaten durch die Gassen des Marktes.


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