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Religion der Azteken

Die Azteken glaubten, dass alles was sie taten einen religiösen Zeck hatte. Egal ob die Arbeit, die eigene Körperhygiene oder kleinere Ereignisse, wie das Anzünden des Herdes. Selbst Feste wurden immer im Namen der Götter geführt. Sie sahen sich selbst, als Auserwählte und gaben sich die Aufgabe, den göttlichen Willen durchzusetzen. Dies war teils auch Grund, für die Furchtlosigkeit, welche sie auf den Schlachtfeldern darboten.
Feste, Opferungen und viele andere religiöse Akte prägten den Alltag eines Azteken.
Bei religiösen Anlässen wurden verschiedene Rhythmen gespielt. Sie waren ein sehr wichtiger Teil der aztekischen Religion und selbst kleinste Fehler wurden bei diesen Festen nicht geduldet. Bei jeder Zeremonie traten professionelle Sänger und Tänzer auf, die oft von einem kleinen Orchester begleitet wurden welches aus Pfeifen, Flöten, Gongs und Trommeln bestand. Wenn jedoch bei einem solchen Anlass ein Sänger nicht den richtigen Ton traf oder ein Trommler aus dem Rhythmus kam, wurde dieser eingesperrt oder gar geopfert.

Opferungen und Kannibalismus

Über die Aztekischen Zeremonien, gibt es heute viele Streitereien. Was jedoch ziemlich sicher zu sein scheint ist, dass die Azteken, wie viele andere mittelamerikanischen Kulturen, Menschenopferungen und Kannibalismus praktizierten.
Anfangs wurde von den spanischen Missionaren überliefert, dass die Zahl der jährlich geopferten Menschen auf mehrere tausend Opferungen pro Jahr geschätzt wurde. Jedoch sind sich die meisten Historiker mittlerweile sicher, dass diese Zahlen stark übertrieben waren. Es wird vermutet, dass sie verbreitet wurden, damit die spanischen Konquistadoren das Blutvergießen und den darauffolgenden Untergang der Azteken, beim Papst rechtfertigen konnten. Trotz dieser Tatsache kann man von etwa tausend Menschenopfern jährlich ausgehen.
Die Opferungsrituale verlangten je nach Gottheit eine andere Vorgehensweise. Geopfert wurden Sklaven, Krieger als auch Kinder. Die wichtigsten Methoden waren die Verbrennung und Häutung der Opfer, selbst von Zerstückelung ist die Rede. Es werden auch Geschichten erzählt welche besagen, dass die geopferten Menschen nach den Opferzeremonien vom Volk verspeist wurden. Diese konnten jedoch nicht genau nachgewiesen werden.

Die wichtigsten Gottheiten welche Menschopfer forderten waren Huitziloppchti , Sonnen- und Kriegsgott, Xipe Totec , Fruchtbarkeitsgott, Talko, Regengott, Huehueteontl, Feuergott, Teteoinnan , Mutter aller Götter sowie Tlazolteotl, Göttin der Lust und Erdenmutter. Die Azteken sahen die Opferung als Ehre, da sie sich dadurch den Eintritt ins Paradies versprachen.

Dem aztekischen Glauben nach existierten vor ihrer Welt noch vier weitere. Diese sollen durch Naturkatastrohen zerstört worden sein. Auf diesen Glauben zurückzuführen, sind auch einige wichtige Opferzeremonien. Sie wurden gehalten, um den Verlauf der Sonne und die Existenz der Erde zu sichern.


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