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Das Leben eines Azteken begann bereits mit einem Kampf, dem Kampf der Mutter das Kind auf die Welt zu bringen. Symbolisch rief die Hebamme Kriegsrufe aus, um kund zu tun, dass die Mutter um das Kind kämpfe.
Nach der Geburt erhielt das Kind seinen Namen. Azteken hatten alle zwei Namen. Der Erste war abhängig vom Tag seiner Geburt, man bekam nämlich den Namen des Tages an dem man geboren wurde. Da aber viele Azteken am selben Tag Geburtstag hatten, hatten sie auch noch den zweiten Namen, dieser war für Burschen beispielsweise „Tigerkralle“, „Adlerauge“, Schlangenblitz“. Und für Mädchen zum Beispiel „Wasservogel“, „Agavenblüte“ und so weiter. Dieser Name wurde meist von der Hebamme ausgesucht.

Ein Aberglaube der Hochkultur besagte, dass die Zukunft eines Menschen am Zeitpunkt seiner Geburt abzulesen war. Da aber nicht jeder Tag ein „guter“ Tag war, waren demnach viele Azteken zu einem unglücklichen Dasein verurteilt. Um dem entgegen zu wirken konnte man nun sein Geburtsdatum „verfälschen“, indem ein glücksbringender Tag für die Taufe des Kindes ausgewählt wurde.

In den ersten vier bis fünf Jahren durfte das Kind mit Spielzeug spielen und seine Jugend auskosten. War es nun alt genug wurde ihm das Spielzeug weg genommen und es musste anfangen zu arbeiten. Als Mädchen musste es ihrer Mutter im Haushalt helfen, als Junge wurde er in dem ausgebildet, was er im Alter zu tun hatte. Kinder mit bäuerlicher Herkunft lernten, das Angeln, Landwirtschaft und handwerkliche Tätigkeiten. Die Adeligen dagegen wurden in Schulen geschickt, wo sie eine militärische, religiöse oder administrative Ausbildung genießen durften.

Ab dem Alter von 5 Jahren, war der Tagesablauf strengstes geregelt. Zusätzlich stand für jeden, ausgehend von seinem Alter, eine bestimmte Essensration zu.


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