name'); ?>
pt>"; ?> echo "

 
Der Tagesbeginn

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Gassen und Häuser Tenochtitlans erhellten fing der Tag einer Aztekenfamilie bereits mit einer religiösen Tätigkeit an. Der Herd der sich meist zentral, im Garten oder in einem Haus befand wurde von den Frauen entfacht. Der Herd symbolisierte den Sonnen- und Kriegsgott Huitziloppchti und das Anzünden des Herdes stand für den Beginn eines neuen Tages. Der Tagesanfang hatte bei den Azteken einen hohen religiösen Stellenwert.
Die Männer machten sich, bewaffnet mit Werkzeugen an ihr Tagewerk und die Frauen gingen währenddessen Hausarbeiten nach oder bereiteten das Frühstück vor, welches bei den Azteken meist erst zu Mittag eingenommen wurde.

Das Haus und dessen Einrichtung

Die Azteken lebten meist in Häusern, welche aus sonnengetrockneten Ziegeln gebaut waren. Zu einem durchschnittlichen Haushalt gehörte ein kleiner Innenhof. Hier verbrachten die Azteken den größten Teil ihrer Zeit. Vor allem die Frauen waren hier sehr oft anzutreffen. Während ihre Männer auf der Arbeit waren und die Kinder spielten, nutzten die Frauen die Zeit zu spinnen, zu weben, Maisbrei zu schlagen oder Tortillas zu formen.
Im Zentrum stand der Herd. Er war sehr wichtig. Einerseits für das backen der Maisfladen und andererseits wegen dem religiösen Aspekt.
Je nachdem, ob der Mann ein Händler oder ein Handwerker war, hatten die Familien meist noch ein eigenes Lagerhaus oder eine kleine Werkstätte.
Zu einem durchschnittlichen Haushalt zählte noch eine kleine Sauna.
Abhängig von der Anzahl der Hausbewohner hatte man noch mehrere Schlafzimmer. Im Aztekenreich war es nämlich üblich gewesen, dass die nahen Verwandten, wie Oma, Tante, etc. mit einem im selben Haushalt lebten.
Die Inneneinrichtung unterschied sich zwischen den Adligen und normalen Bürgern nur sehr gering. So befanden sich in einem normalen Schlafzimmer gewöhnlicher weise nur Betten zum Schlafen und Korbtruhen und Abstellplätze für das eigene Hab und Gut.
Die einzige Möglichkeit zwischen adligem und normalem Haushalt zu unterscheiden war einerseits die Anzahl an Stockwerken, da nur Adlige zweistöckige Häuser bewohnen durften. Außerdem konnte man, wenn ein Haushalt Wandteppiche besaß, daraus schließen, dass Dieser einer adligen Familie gehörte, da sich normalerweise nur diese Wandteppiche leisten konnten.

Hygiene

Für die Azteken war die Hygiene äußerst wichtig, ein normaler Bürger wusch sich, wenn möglich, täglich. Aussagen zu folge, badete sich Montezens, der wohl bekanntesten Aztekenherrscher, zwei Mal am Tag.
Für das körperliche und geistige Wohlbefinden, besaßen die meisten aztekischen Familien eine eigene Sauna, diese war aber, zu heutigen Saunas, vergleichsweise kühl.


Zur Startseite