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Die Azteken lebten in einer sehr streng geregelten hierarchischen Rangordnung. Jeder Azteke hatte seinen Platz, seine Funktion und musste sich an bestimmte Regeln halten. Den Azteken zufolge diente jeder von ihnen einerseits den Göttern und andererseits der Gemeinschaft. Für jeden noch so kleinen Regelbruch gab es sehr harte Bestrafungen.

Der Herrscher

Als Oberhaupt der Azteken und Sprecher des Volkes hatten die Herrscher des Reiches die größte Bedeutung und den wichtigsten Posten in der damaligen Rangordnung. Er hielt das Volk zusammen und hatte die oftmals schwierigen Probleme des Reiches zu lösen. Hinter dem Herrscher stand immer eine große Zahl an Beratern Mitglieder aus verschieden Schichten wie Adlige, Priester und Generäle.
Als Kopf des Volkes hatte der Herrscher die meisten Privilegien. Vor allem was die Bekleidung anging, denn die Herrscher trugen die prachtvollsten und teuersten Gewänder, welche von überall her, durch Händler ins Reich gebracht wurden. Trotzdem hatte der Herrscher eine Vorbildrolle. Bei einem schweren Vergehen konnte man den Herrscher absetzen oder gar aus dem Reich verbannen.
Der Rang des Herrschers wurde nicht unbedingt nach der Erbfolge vergeben. Sogar ein Sklavenjunge hat es einmal an die Spitze dieses grandiosen Reiches geschafft.

Der Adlige

Die Adligen bildeten die höhere Schicht der Gesellschaft. Sie hatten ebenfalls das Privileg sich mit sehr schönen Gewändern zu kleiden, bis auf einige Ausnahmen, welche nur dem Herrscher zustanden. Außerdem war das Haus der Adeligen an der Anzahl an Stockwerken zu erkennen, da dem „normalen Volk“ nicht erlaubt war in zweistöckigen Häusern zu leben.
Diese Schicht hatte ihren Aufgabenbereich in der Administration, im Militär, oder als geistliche Führung des Reiches. Als Kind wurde man in eines für diese Aufgabenbereiche bestimmte Schule geschickt um in der Zukunft dem Volk zu dienen.

Der Krieger

Die Krieger hatten ein sehr hohes Ansehen in der aztekischen Kultur. Jeder aztekischer Junge wurde schon von Geburt an als Krieger betrachtet. Als Adliger genoss man bereits im Kindesalter eine militärische Ausbildung. Jedoch konnten auch normale Bürger Krieger werden. So hatte man die Möglichkeit durch besondere Heldentaten am Schlachtfeld in den Status eines Adligen aufzusteigen.
Gemessen hat man die Krieger an der Anzahl, der gefangen genommenen Gegnern. So konnte man auch bei einer bestimmten Anzahl an Gefangenen in eines der berühmten aztekischen Kriegergilden eintreten. Die Jaguar- und die Adlerkrieger.

Der Priester

Als geistige und religiöse Stütze des Landes waren die Priester sehr wichtig, da die Azteke. So hatten die Priester der damaligen Zeit einen großen Aufgabenbereich. Egal ob für Rituale, für Opferungen oder als Wahrsager. Die Aufgaben die ein Priester erfüllen musste waren groß. Sie sorgten außerdem noch dafür, dass das Wissen der Vergangenheit und die alten Rituale nicht vergessen wurden.

Der Händler

Als „Verbindungsschicht“ zwischen arm und reich, dienten die Händler. Sie sorgten vor allem für den Warenverkehr im Aztekenreich. Aber sie wurde nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des Reiches eingesetzt. Sie reisten in weit entfernte Länder und handelten um wertvolle Gegenstände mit den fremden Völkern. So dienten sie auch oft als Spione für die Herrscher.
Als Händler musste man einerseits das Herz eines Kriegers haben, da außerhalb des Landes viele Gefahren lauerten und andererseits war es ihnen untersagt, mit ihrem Reichtum zu prallen. So mussten die Händler Kleindung der niederen Schichten tragen.

Entweder hielten sie sich in ihrem eigenen Laden auf, war auf Reisen oder waren am großen Markt von Tlatelolco zu finden.

Der Bauer (mit Landbesitz)

Die Bauern, waren damals enorm wichtig für die Versorgung des Reiches, vor allem was die Nahrung anging. Einige von ihnen erhielten das Nutzungsrecht einer Fläche Landes, hatten als Gegenleistung dafür jedoch einen Teil der Ernte abzugeben. Sie hatten nun die Aufgabe das Land zu verwalten und hatten wen notwendig, Landarbeiter anzuheuern.
Die Bauern durften sich nur mit einfachen Gewändern bekleiden. Ein Lendenschurz für die Männer und ein Rock in Kombination mit einer Bluse für die Frauen. Wenn man sich es leisten konnte, durfte man auch noch einen weißen Umhang tragen.

Der Landarbeiter und Fischer

Als Landarbeiter arbeitete man für einen Bauern und bekam von ihm Lohn im Sinne von Nahrungsmitteln, musste jedoch keine Abgaben an die Adligen leisten. Als Fischer musste man wiederrum einen Teil des Fanges abgeben, da das heimische Gewässer ja nicht den Fischern, sondern dem Herrscher gehörte und nur „ausgebort“ war.

Der Handwerker

Als Handwerker war man angesehen und beliebt. War man der Beste seiner Klasse, so bekam man gut bezahlte Aufträge von den höheren Schichten.

Der Sklave

Die Sklaven hatten, nicht wie man es normalerweise kennt, einen relativ hohen Status bei den Azteken. So hatte man als Sklave das Recht Gegenstände zu besitzen, sowie eigene Sklaven.
Der Sklavenstatus war nicht vererbbar. Ein Sklave wurde man entweder durch ein Verbrechen oder, man hat sich verkauft, da man seinen Schulden nicht nachkommen konnte. Oftmals wurden auch die Kinder als Sklaven verkauft, wenn man nicht genug Geld hatte.
Außerdem hatte man das Recht sich freizukaufen.


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