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Die Azteken

Um 1200 zog ein barbarisches, brutales und blutrünstiges Volk, in Zentralamerika umher. Sie plünderten und mordeten ohne Rücksicht auf ihre Gegner. Bei den anderen Völkern waren sie gefürchtet und verachtet. Die Azteken.
Da sie verhältnismäßig arm waren, und sie kaum Essen besaßen, nahmen sie immer wieder Söldneraufträge anderer Völker an. Die Azteken waren exzellente Krieger und Strategen und konnten meist als Sieger vom Schlachtfeld gehen. So verdienten sie sich den Respekt der benachbarten Völker und ihren Platz in Zentralamerika.

Nach einer etwa 200 jährigen Wanderschaft gründeten sie die prachtvolle Stadt Tenochtitlan. Anfangs ragten nur einfache Schilfhäuser aus dem Boden, doch langsam wurden diese durch Häuser aus langanhaltendem Material ersetzt und die Stadt wuchs und gedieh in ihrer mannigfaltigen Pracht und Größe.

Der Legende nach führte ihr Stammesgott Huitziloppchti die Azteken an diesen Ort. Symbolisiert durch einen Adler der auf einem Kaktus sitzend eine Schlage im Maul hält. Hier waren sie bestimmt, ihre Hauptstadt zu erbauen.
Die Stadt benannten sie nach ihrem damaligen Herrscher Tenoch. 1521 werden die einmarschierenden Spanier genau hier, auf den Ruinen Tenochtitlans, anfangen Mexico-City zu errichten.

Unter der Herrschaft des fünften Anführers Itzcoatl wurden die Zeugnisse ihrer barbarischen Herkunft zerstört. Itzcoatl schämte sich für die Vergangenheit seines Volkes und versuchte damit die zurückliegenden Geschehnisse vergessen zu lassen. Zwar waren die Zeugen der Zeit und der blutrünstigen Vergangenheit der Azteken zerstört, jedoch zeichnete sich ihr alltägliches Leben weiterhin mit alten Mustern und Ritualen. Die Azteken waren unumstritten eines der mächtigsten Völker des damaligen Mittelamerikas.
Die Macht dieses Volkes hatte mehrere Quellen. Einerseits die strenge und hierarchische Aufteilung des Volkes. Egal ob Bauer, Krieger oder Herrscher. Jeder hatte bestimmte Regeln zu befolgen und wurde bei einem Regelbruch schwer bestraft. Schon von Kindesalter an wurden den aztekischen Kindern Disziplin und Strenge gelehrt. Der aztekische Arbeitstag war strickt geregelt, wodurch ein normaler Bürger nur wenig Freizeit hatte.
Des Weiteren waren die Azteken nicht nur stark und mutig, sondern auch schlau und gerissen. Vor allem wenn es darum ging, Verbündete zu finden und immer den größten Nutzen aus diesen Bündnissen zu ziehen.
Und Schlussendlich haben wir die religiöse Verbindung dieses Volkes. Neben Rituale und Zeremonien standen auch Opferungen am täglichen Zeitplan der Azteken. Diese Opferungen beschränkten sich aber keines Wegs nur auf Tiere, sehr oft wurden auch Menschen geopfert.

Neben dem normalen Sonnenkalender führten die Azteken noch einen Weiteren. Dieser hatte für sie eine religiöse Bedeutung und wurde für Weissagungen, Zeremonien und Rituale verwedet. Der “aztekische Kalender“, welcher dem Mayakalender ähnelt, hatte 260 Tage.

Für vertiefendere Informationen über die Azteken kann es empfehlenswert sein ein Fachbuch zur Seite zu nehmen.


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